Mütter und Kinder in Asien

Eine Mutter ist die wichtigste Person im Leben eines Kindes. Sie ist die erste Bezugsperson, sie ist es, deren Stimme ein Kind bereits vor der Geburt am meisten hört. Eine Mutter ist von Anfang an immer da, bietet Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen. Die Mutter ist die Person, die mit dem Kind spricht, es beruhigt und ihm die Welt erklärt. Sie kennt ihr Kind besser als jeder andere Mensch auf der Welt, weiß, was ihm Freude macht und was es ängstigt. Die mütterliche Liebe ist bedingungslos; egal wie sich ihr Kind entwickelt, die Mutter steht immer zu ihm.

Um die Mütter zumindest an einem Tag lang in den Mittelpunkt zu stellen und sie zu ehren und ihre Rolle hervorzuheben, gibt es in mehr als 40 Ländern den sogenannten „Muttertag“, der immer an einem ganz bestimmten Tag gefeiert wird. Je nach Land findet dieser Tag nicht nur an verschiedenen Tagen statt, sondern auch er unterscheidet sich auch hinsichtlich der Traditionen, beginnend 1914 in den Vereinigten Staaten und später auf andere Staaten der westlichen Welt übergehend. Bei uns in Deutschland wurde der Tag 1923 eingeführt, es ist immer der zweite Sonntag im Mai, genau wie in vielen anderen Ländern, z.B. in China und in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Chengdu / China

Als wir uns während einer Schiffsrundfahrt die vier Seen in Guilin besuchten, saß uns gegenüber ein Ehepaar mit Tochter. Die Mutter zeigte zwischendurch immer wieder ihrer Tochter auf einer Karte die Route des Schiffes. Anschließend zeigt das kleine Mädchen uns stolz die Karte mit der Route.

Auf einem Ausflugsschiff in Guilin /  China

Wie viele kleine Kinder in Asien sah uns dieses kleine Mädchen im Buggy zunächst einmal etwas ängstlich an, weil wir so anders aussahen, als die Personen, die es kannte. Als die Mutter es aber aus dem Buggy hob und auf eine Bank setzte, lachte es uns an.

Guilin /  China

In China ist es auf dem Land ist es vielfach üblich, die Kinder auf dem Rücken in einem Tuch oder einem speziellen Rucksack zu tragen, besonders wenn die Mütter berufstätig sind, z.B. auf dem Feld arbeiten müssen oder als Händlerin mobil sein und die Hände frei haben wollen. So haben sie die Kinder immer bei sich und wissen sie gut versorgt.

Tibetische Händlerinnen mit Kindern in Lijiang /  China

Auch diese Nomadin im Winterquartier im tibetischen Hochland trug ihr Kind auf dem Rücken. Gegen Staub, der dort bei Wind hochgewirbelt wird, hatte sie sich einen Mundschutz vor das Gesicht gebunden.

Nomadin mit Sohn / China

Ihren kleinen Sohn trug die Nomadin in einem praktischen speziellen Rücksack auf dem Rücken. Der Kleine zeigte sich nicht so unbefangen und freundlich wie seine Mutter, er sah uns eher skeptisch an.

Nomadin mit Sohn /  China

Dieser kleine Junge sah uns als Unbekannte ernst und wachsam an, da wir ihm fremd vorkamen. Die Mutter dagegen lächelte uns freundlich an.

Gut gelaunte Mutter in Lijiang  /  China

Auch diese Händler trug ihr Kind in einer speziellen Tragetasche auf dem Rücken. Der Kleine lächelte uns unbefangen an; das waren wir bei solch einem kleinen Kind gar nicht gewohnt.

Lijiang / China

Noch sehr klein war das kleine Mädchen, das die Mutter in Chengdu auf dem Arm trug.

Schlafendes Baby auf dem Arm der Mutter in Lanzhou /  China

In Vientiane in Laos trafen wir die Händlerin, die auf dem Bürgersteig ihre Waren, die sie auf dem Bürgersteig ausgebreitet hatte, anbot. Sie war die ganze Zeit damit beschäftigt, die Hand schützend um den Kopf ihres Kindes zu halten, so dass sie kaum dazu kam, sich um potentielle Käufer zu kümmern.

Vientiane / Laos

Die Großmutter und das kleine Mädchen vergnügten sich im Korean Folk Village südlich von Seoul in Südkorea. Die Mutter musste arbeiten und konnte nicht mitkomme, Großmutter und Kind hatten trotzdem viel Spaß an den Freizeitseinrichtungen des Parks.

Korean Folk Village bei Suvon / Südkorea

In Patan, Nepal, fragten wir diese Mutter mit ihrem schlafenden Kind nach dem Weg zum „Tempel der 1000 Buddhas“, der sehr versteckt liegt. Sie kam mit uns mit, weil der Tempel für Fremde nicht leicht zu finden ist und ließ sich bereitwillig mit ihrem schlafenden Kind fotografieren.

Patan / Nepal

Die junge Frau traf ich ganz oben auf der fünften Stufe des Nyatapola-Tempel in Bhaktapur, Nepal, mit ihrer kleinen Tochter.

Nyatapola-Tempel, Bhaktapur / Nepal

Viele Mütter können nicht bei ihren Kindern sein, weil sie zum Beispiel auf einem der vielen Kreuzfahrtschiffe arbeiten. Es ist hart für sie, da sie die Kinder nicht mitnehmen können und sie oft bis zu neun Monaten nicht sehen. Es ist für sie ein Segen, dass es Skype gibt, so können sie wenigstens mit den Kindern und deren Betreuern, z.B. Großeltern, sprechen und auf diese Weise die Entwicklung der Sprösslinge mitverfolgen.

 

 

 

 

 

                                                                                    

 

 

 

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