Projekt Wöchentliche Fotochallenge #33 „Landschaft“

In dieser Woche hat Roland von „Royusch-Unterwegs“ dazu eingeladen, ein Foto zum Thema „Landschaft“ zu zeigen. Ich habe dafür das Bild eines der einzigartigen Naturwunder der Erde gewählt, das die Landschaft des subtropischen Regenwalds mit den Wasserfällen von Iguazú zeigt. Die Fälle liegen inmitten der Zwillings-Nationalparks von Argentinien und Brasilien in einer grandiosen Landschaft, die es in dieser Art sonst nirgendwo gibt. Deshalb gehören die beiden Nationalparks, der argentinische „Parque Nacional Iguazú“ und der brasiliansiche ,“Parque Nacional do Iguaçu“, auch gemeinsam zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Die Wasserfälle befinden sich an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones. Sie entstehen dadurch, dass der Rio Iguazú im Süden Brasiliens über ein Basaltplateau fließt, das abrupt vor dem Zusammenfluß mit dem Rio Paraná endet. In der Sprache der Tupi-Guarani-Indianer bedeutet der Name „Großes Wasser“, was angesichts der mehr als 250 einzelnen Wasserfälle, die auf einer Länge von 2700 m und einer Höhe von teilweise über 80 Metern in zwei Stufen in die Tiefe hinabstürzen, durchaus berechtigt ist.

Für mich sind es die schönsten und beeindruckendsten Wasserfälle der Welt. Das empfand wohl auch Eleanor Roosevelt so, die Gattin des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Roosevelt, die bei der Besichtigung der atemberaubenden Wasserfälle „Poor Niagara-Falls“ ausgerufen haben soll.

Es ist nicht nur die landschaftliche Schönheit, die für mich die Gegend so besonders macht, sondern auch die Biodiversität der beiden Parks von Iguazu. Es gibt in den beiden Nationalparks nicht nur mehr als 2.000 verschiedene Pflanzenarten, sondern auch eine reichhaltige Fauna. Allein 800 verschiedene Schmetterlingsarten leben in dem subbropischen Regenwald, man kann aber auch vom Aussterben bedrohte Vogelarten, wie z.B. den Tukan, sehen. Auch viele andere Tiere wie Affen, Nasenbären, Waschbären, Wasserschweine gibt es in den Nationalparks. Sogar frei lebende Jaguare kann man mit etwas Glück in den beiden Parks antreffen.

Ned Hampson hat den Beitrag auf seiner Seite rebloggt:

17 Kommentare zu „Projekt Wöchentliche Fotochallenge #33 „Landschaft“

  1. Vielen lieben Dank Maria, dass du mit diesem fantastischen Landschaftsbild der Wasserfällen von Iguazu, wieder bei meiner Foto-Challenge zum Thema „Landschaft“ dabei bist 😊
    Schon sehr beeindruckend zu sehen, wie die Wassermassen da runter stürzen!!!
    Liebe Grüße,
    Roland

    Gefällt 1 Person

  2. Hat dies auf Ned Hamson's Second Line View of the News rebloggt und kommentierte:
    Vivaldi translation of first two paragraphs: This week Roland from „Royusch-Unterwegs“ invited to show a photo on the topic of „landscape“. I chose the image of one of the unique natural wonders of the earth, which shows the landscape of the subtropical rainforest with the waterfalls of Iguazú. The falls lie in the middle of the twin national parks of Argentina and Brazil in a magnificent landscape that is nowhere else in this way. That is why the two national parks, the Argentine „Parque Nacional Iguazú“ and the Brazilian „Parque Nacional do Iguaçu“, also belong together to the UNESCO World Heritage Site.

    The waterfalls are located on the border between the Brazilian state of Paraná and the Argentine province of Misiones. They arise from the fact that the Rio Iguazú in southern Brazil flows over a basalt plateau, which ends abruptly before the confluence with the Rio Paraná. In the language of the Tupi Guarani Indians, the name means „large water“, which is quite justified given the more than 250 individual waterfalls, which plunge down into two steps over a length of 2700 m and a height of sometimes over 80 meters is.

    Gefällt 1 Person

  3. Ein wunderbares Bild von einem grandiosen Naturschauspiel. Ich frage mich nur, wie lange es das noch gibt. Gerade vorhin habe ich gelesen, dass in Brasilien die grossen Fluesse – die Rede war vom Parana – austrocknen, Der Parana ist stellenweise wohl nur noch ein Rinnsal.

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank für Deinen Kommentar. Von dem Austrocknen des Rio Paraná habe ich auch gelesen und gehört. Noch ist bei den Wasserfällen von Iguazu von dem Wassermangel nicht allzu viel zu bemerken, aber es ist zu befürchten, dass es sich in absehbarer Zeit ändern wird.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s