Buddhistische Mönche in Asien

In westlichen Ländern sieht man buddhistische Mönche in ihren auffallenden gelben bis rötlichen Mönchsgewändern nur selten, in vielen Gegenden Asiens gehören sie dagegen zum Alltagsbild. Das Leben der buddhistischen Mönche wird von strengen buddhistischen Regeln bestimmt, wie Bedürfnislosigkeit und Genügsamkeit, die die Basis für die spirituelle Entwicklung der Mönche sind.

Buddhistische Mönche im Kloster Labrang, China

Durch das tibetische Kloster Labrang in Xiahe, in der Provinz Gansu, begegnet man buddhistischen Mönchen besonders häufig.

Buddhistische Mönche in Kambodscha

Viele buddhistische Mönchen tragen leuchtend orangefarbene Gewänder. Eine Erklärung dafür ist, dass im Buddhismus Orange als Farbe der höchsten Erleuchtung und der Weisheit gilt.

Angkor Wat
Buddhistische Mönche in einem Kloster in der Nähe von Phnom Penh

Buddhistische Mönche in Myanmar

In kaum einem anderen Land wird die Verehrung Buddhas so zelebriert wie in Myanmar.

Mönche in der Shwedagon-Pagode in Yangon


Fast alle männlichen Buddhisten verbringen einen Teil ihrer frühen Jugend im Kloster. Das Leben dort ist alles andere als leicht, der Tag beginnt für die jungen Novizen schon vor dem Morgengrauen. Sie holen sich täglich während ihres morgendlichen Almosenganges Reis und andere fleischlose Nahung, die sie noch vor Mittag zu sich nehmen müssen.

Einige Novizen bleiben nur für eine gewisse Zeit, andere verbringen ihr ganzes Leben im Kloster. Es sind vor allem Kinder aus armen Familien, die sich die Ernährung und Ausbildung ihrer Kinder nicht leisten können.

Novizen in einem Kloster auf dem Land in den 1990er Jahren

Die Mönche werden bei ihrem alltäglichen Almosengang von der gläubigen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt. Die Gläubigen spenden, um ihr Karma aufzubessern, denn milde Gaben für die Mönche lassen sie auf Glück und Belohnungen in der Zukunft hoffen.

Mönchfiguren aus Ton im Süden von Myanmar beim Almosengang

Buddhistische Mönche in Nepal

Die Kopfrasur ist in buddhistischen Ländern ein Zeichen dafür, dass jemand dem Laienstand entsagt und besondere buddhistische Gebote auf sich genommen hat.

Swayambunath, Kathmandu, Nepal

Buddhistische Mönche in Thailand

Im Norden von Thailand sieht man oft buddhistische Mönche, die durch ihre leuchtenden Mönchsgewänder auch in ländlichen Gegenden auffallen.

Buddhistische Mönche in Laos

Laos ist wie viele asiatische Länder überwiegend vom Buddhismus geprägt. Noch heute gehört die Mehrheit der Laoten dem Theravada-Buddhismus an. Überall sieht man Mönche mit Gewändern in verschiedenen Orangetönen.

Die buddhistischen Mönche richten sich sehr streng nach der Lehre Buddhas, sie widmen ihr Leben der Umsetzung buddhistischer Werte und der gemeinnützigen Arbeit.

18 Kommentare zu „Buddhistische Mönche in Asien

  1. Wirklich schöne Aufnahmen. Anfang der 80er war ich in Poona und verbrachte drei „harte“ Wochen im Ashram von Bhagwan. Dort mussten wir alle auch orange Kleidung tragen, ausser wenn wir nackt im Sand sassen und akzeptieren lernten, dass die anderen einem mit Sand bewerfen und demütigten. Wenn ich heute dran denke, stellen sich mir immer noch die Haare auf. :-(

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  2. Danke für die vielen eindrucksvollen Bilder. Leider ist auch der Buddhismus nicht gewaltfrei, wie er oft dargestellt wird. Fundamentalisten haben in jeder Religion Menschenleben zerstört und unterdrückt. Liebe Grüße, Gisela

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    1. Über Deine netten Worte habe ich mich sehr gefreut, liebe Anna. Die genaue Bedeutung von Orange war mir vorher auch nicht so klar, auch ich habe das erst durch Nachfragen erfahren. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, Deine Freundin Marie

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