Sehnsuchtsland Myanmar

Kaum ein anderes Land ist von so vielen Geheimnissen umgeben wie das „Land der goldenen Pagoden“. Es gilt noch immer als Sehnsuchtsland, das von einer jahrtausendalten buddhistischen Kultur, traditioneller Lebensweise und einer einzigartigen Gastfreundschaft geprägt ist. Schon bei meinem ersten Besuch hatte mich Myanmar in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.

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Angkor – Dschungeltempel im Würgegriff

Der buddhistische Tempel Ta Prohm, der um 1200 unter Jayavarman VII errichtet wurde, ist eine der größten und faszinierendsten Sehenswürdigkeiten im archäologischen Park Angkor in Kambodscha. Seit man sich dazu entschlossen hatte, den wuchernden Dschungel an diesem Tempel nicht zu roden, gehört er zu den malerischsten Ruinen von Angkor.

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Shwedagon Pagode – „goldenes Herz von Myanmar“

„Und dann erhob sich ein goldenes Mysterium am Horizont, ein leuchtendes, glänzendes Wunder, das in der Sonne erstrahlte“, so schrieb der englische Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling im Jahr 1898 in seinen „Letters from the East“, als er die Shwedagon Pagode das erste Mal erblickte. „Es hatte weder die Halbkugelform moslemischer noch die Turmform hinduistischer Tempelbauten. Es stand auf einem grünen Hügel. ´Das ist die alte Shway Dagon‘, sagte mein Gefährte, ‚dies ist Burma – und es wird wie kein anderes Land sein, das du kennst‘“.

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Tanzbegeisterung in China

Das erste Mal haben wir China mit einer organisierten Reisegruppe besucht. Wir trauten uns damals nicht zu, uns ohne Sprachkenntnisse in dem großen Land mit der fremden Kultur zurechtzufinden. Während dieser Reise haben wir zwar viel von der Kultur Chinas kennengelernt, aber wir hatten keinerlei Kontakt mit den Einheimischen dort in ihrem Alltag. Deshalb fuhren wir das nächste Mal ohne Organisation und mit viel Muße. Wir ließen uns einfach treiben und waren erstaunt, dass wir ein völlig anderes Bild von der Bevölkerung Chinas bekamen, als wir es bisher hatten.

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Das chinesische Neujahrsfest 2021

Am 12. Februar 2021 wird das chinesische Neujahrsfest gefeiert, mit dem das Jahr des Büffels eingeleitet wird. Das chinesische Neujahrsfest ist in China das wichtigste Fest des Jahres. es wird auch als Frühlingsfest bezeichnet. Das Fest bedeutet den Chinesen vielleicht noch mehr, als wenn in Deutschland Weihnachten und Neujahr zusammenfallen würden. Es ist ein reines Familienfest, deshalb verbringen es die Chinesen in der Regel nur mit Familienangehörigen.

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Krippe in Old Goa, Indien

Als wir im Jahr 2019 die architektonischen Ensembles der Kirchen und Klöster von Velha Goa in Indien besuchten, wussten wir zwar, dass die sehenswerte ehemalige Jesuitenkirche Basílica do Bom Jesús Teil der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten ist, uns war aber nicht bekannt, dass das Kloster, das der Kirche angegliedert ist, über einen bemerkenswerten  Innenhof mit einer besonderen Krippe verfügt.

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Vielseitige Chrysanthemen in Asien

Während die Chrysantheme in unseren Breitengraden vor allem als Herbstblume auf Friedhöfen für Allerheiligen gilt, hat sie in Asien, wo sie ursprünglich beheimatet ist, eine völlig andere Bedeutung, sie ist in erster Linie eine Schmuckpflanze. In Japan trägt sie sogar den Status einer Nationalblume; aufgrund ihrer späten Blüte sieht man in der Chrysantheme sowohl ein Symbol der Unsterblichkeit als auch der Vollkommenheit. Der kaiserliche Thron wird oft auch als “Chrysanthementhron” bezeichnet, und das kaiserliche Wappen, das auch als nationales Wappen verwendet wird, zeigt eine stilisierte, 16-strahlige Chrysantheme. Selbst die höchste staatliche Auszeichnung ist nach der Blume benannt, es ist der “Chrysanthemen-Orden”. Diese Verehrung ist durchaus verständlich, denn die Chrysantheme gilt wegen ihrer sehr langen Blütezeit als Sinnbild für Glück und Wohlstand. Am 9. Tag des 9. Monats wird in Japan traditionell das Chrysanthemenfest „Kiku no Sekku“ gefeiert. 

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Lächeln überwindet alle Grenzen

Das Schönste auf Reisen ist für mich das Lächeln der Menschen, denen ich unterwegs begegne. Um das zu erleben, ist mir kein Weg zu weit oder zu beschwerlich. In Deutschland findet man das spontane Lächeln, ohne irgendeinen besonderen Anlass, nicht sehr häufig. In anderen Ländern dagegen lächeln die Menschen den fremden Besucher meist an, ganz besonders in Asien. Der US-amerikanische Komiker und Schauspieler Bob Hope sagte einmal: „The wonderful thing about true laughter is that it just destroys any kind of system of dividing people“ („Das Schöne am Lachen ist, dass es alle Strukturen auflöst, die die Menschen voneinander trennen“). „Lächeln überwindet alle Grenzen“ weiterlesen

Lombok – ursprüngliche Schwesterinsel von Bali

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes auf Java schien zunächst ein Glückstag zu sein. Zum ersten Mal sahen wir von unserem Hotelzimmer aus den Vulkankegel Merapi ohne Wolken in voller Schönheit, bisher war  das Wetter nicht so gut und der Merapi war immer wolkenverhangen. Wir wollten das schöne Wetter nutzen, um Borobudur, die größte buddhistische Tempelanlage der Welt, bei Sonnenschein zu besuchen. Von weitem sieht die Anlage grau und nicht sehr attraktiv aus, deshalb waren wir froh, dass die Sonne schien. Das helle Licht machte es leichter, die außergewöhnlichen Reliefs des Tempels zu betrachten.

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Reisterrassen auf Bali und Java

Reis ist für ungefähr die Hälfte der Erdbevölkerung ein Grundnahrungsmittel. In Asien sind es sogar ungefähr 90 Prozent, für die der Reis nicht nur Grund-, sondern sogar Hauptnahrungsmittel ist. Für viele Menschen dort ist eine Portion Reis die einzige Mahlzeit am Tag.

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