Sehnsuchtsland Myanmar

Kaum ein anderes Land ist von so vielen Geheimnissen umgeben wie das „Land der goldenen Pagoden“. Es gilt noch immer als Sehnsuchtsland, das von einer jahrtausendalten buddhistischen Kultur, traditioneller Lebensweise und einer einzigartigen Gastfreundschaft geprägt ist. Schon bei meinem ersten Besuch hatte mich Myanmar in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.

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Shwedagon Pagode – „goldenes Herz von Myanmar“

„Und dann erhob sich ein goldenes Mysterium am Horizont, ein leuchtendes, glänzendes Wunder, das in der Sonne erstrahlte“, so schrieb der englische Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling im Jahr 1898 in seinen „Letters from the East“, als er die Shwedagon Pagode das erste Mal erblickte. „Es hatte weder die Halbkugelform moslemischer noch die Turmform hinduistischer Tempelbauten. Es stand auf einem grünen Hügel. ´Das ist die alte Shway Dagon‘, sagte mein Gefährte, ‚dies ist Burma – und es wird wie kein anderes Land sein, das du kennst‘“.

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Bagan – gigantische Tempelstadt

Ein Muss jeder Reise nach Burma ist neben Yangon, der früheren Hauptstadt, und Mandalay, dem wirtschaftlichen Schwerpunkt, Bagan, die alte Königsstadt an einer großen Schleife des Ayeyarwady. Wer in Myanmar war, aber nicht in Bagan, war nicht im Land. König Anawrathta, gekrönt 1044, machte sie zur Residenz seines Reiches. Unter seiner Herrschaft und der nachfolgender Könige stieg sie zur größten buddhistischen Metropole der Welt auf. Die Herrscher überboten sich förmlich in der Errichtung herrlicher und mächtiger Tempel. Auf der Ebene von Bagan, etwa 40km² groß, sind noch heute über 2000 große und kleine Bauten dieser Zeit zu bestaunen. Dieses Gebiet ist Angkor in Kambodscha und Borobodur in Indonesien oder den anderen Pilgerstätten der Welt durchaus ebenbürtig.

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Inle-See und Nyaungshwe

Der Inle-See, der zweitgröße See Myanmars, ist eine der Hauptattraktionen Myanmars. Der 22 Kilometer lange und 11 km breite See ist ein Naturjuwel, er liegt inmitten einer üppig grünen Berglandschaft im Shan-Staat. Der See ist die Heimat der Inthas, die vor langer Zeit aus dem Süden des Landes kamen; wegen der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Burmesen und Thais sind sie in den Norden gezogen. Die etwa 70.000 Inthas wohnen teilweise in Häusern, die auf Pfählen im Wasser des Sees stehen, oder in Ansiedlungen am Ufer des Sees. Sie leben fast völlig autark vom Fischfang,  vom Gemüseanbau und von den Silber-, Keramik- und Seiden-Produkten, die sie als geschickte Handwerker herstellen.

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Waisenhäuser in Myanmar

Kein Land hat mich jemals so interessiert, fasziniert, berührt und seither nicht mehr losgelassen wie Myanmar, das Land der goldenen Pagoden. Es sind nicht nur die kulturellen Schätze und die vielfältige Natur des Landes, die mich seit mehr als 20 Jahren faszinieren, sondern vor allem auch die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Geweckt wurde mein Interesse für dieses Land durch die Lektüre des Buches „Der Glaspalast“ von Amitav Ghosh, in dem eine interessante Familiengeschichte vor dem geschichtlichen Hintergrund Burmas erzählt wird. Ich wollte gerne dieses geheimnisvolle Land selbst kennenlernen. „Waisenhäuser in Myanmar“ weiterlesen