Besondere Gärten

Schöne Gärten haben für mich schon immer eine besondere Anziehungskraft gehabt, egal ob sie klein oder groß sind und in welchem Land sie sich befinden. Deshalb besuche ich immer dann, wenn ich irgendwie die Möglichkeit dazu habe, einen dieser besonderen Gärten.

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Kamelie – „Rose des Winters“

Sie ist atemberaubend schön, sie ist exzentrisch, sie gilt als die “Rose des Winters” – die Kamelie, auch „Königin der Winterblüte“ genannt. Wenn kaum eine Pflanze ihre farbenfrohe Blüten zeigt, ist die Kamelie als besonderer Blickpunkt beliebt. Es scheint fast unzählige Arten und Sorten zu geben, eine ist schöner, bunter oder pastellfarbener als die andere.

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Vielseitige Chrysanthemen in Asien

Während die Chrysantheme in unseren Breitengraden vor allem als Herbstblume auf Friedhöfen für Allerheiligen gilt, hat sie in Asien, wo sie ursprünglich beheimatet ist, eine völlig andere Bedeutung, sie ist in erster Linie eine Schmuckpflanze. In Japan trägt sie sogar den Status einer Nationalblume; aufgrund ihrer späten Blüte sieht man in der Chrysantheme sowohl ein Symbol der Unsterblichkeit als auch der Vollkommenheit. Der kaiserliche Thron wird oft auch als “Chrysanthementhron” bezeichnet, und das kaiserliche Wappen, das auch als nationales Wappen verwendet wird, zeigt eine stilisierte, 16-strahlige Chrysantheme. Selbst die höchste staatliche Auszeichnung ist nach der Blume benannt, es ist der “Chrysanthemen-Orden”. Diese Verehrung ist durchaus verständlich, denn die Chrysantheme gilt wegen ihrer sehr langen Blütezeit als Sinnbild für Glück und Wohlstand. Am 9. Tag des 9. Monats wird in Japan traditionell das Chrysanthemenfest „Kiku no Sekku“ gefeiert. 

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Lächeln überwindet alle Grenzen

Das Schönste auf Reisen ist für mich das Lächeln der Menschen, denen ich unterwegs begegne. Um das zu erleben, ist mir kein Weg zu weit oder zu beschwerlich. In Deutschland findet man das spontane Lächeln, ohne irgendeinen besonderen Anlass, nicht sehr häufig. In anderen Ländern dagegen lächeln die Menschen den fremden Besucher meist an, ganz besonders in Asien. Der US-amerikanische Komiker und Schauspieler Bob Hope sagte einmal: „The wonderful thing about true laughter is that it just destroys any kind of system of dividing people“ („Das Schöne am Lachen ist, dass es alle Strukturen auflöst, die die Menschen voneinander trennen“). „Lächeln überwindet alle Grenzen“ weiterlesen

Ein Sonntagvormittag in Köln

Wir wohnen zwar schon lange nicht mehr in Köln, sind aber emotional immer noch mit der Stadt verbunden. Wir haben beide in Köln studiert und dort die ersten fünf Jahre unserer Ehe gewohnt und gearbeitet, deshalb zieht es uns ab und zu wieder einmal in die Stadt, zumal es von unserem Wohnort nur gut zwanzig Minuten Zugfahrt bis ins Zentrum sind. Meistens fahren wir einmal in der Woche dorthin, getrennt, da wir unterschiedliche Schwerpunkte haben. In Köln gibt es vieles, was mich interessiert, unter anderem die zahlreichen unterschiedlichen Kirchen und Museen, die Büchereien mit dem großen Angebot an Medien verschiedenster Art und der Botanische Garten.

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Olinda – „die Schöne“ – im Nordosten Brasiliens

Olinda gilt zu Recht als eine der schönsten Städte in Brasilien. “Ô, linda posição para uma vila!“ – Oh, welch schöner Ort für eine Stadt – soll der erste Gouverneur ausgerufen haben, als er in Brasiliens ankam. Sein Ausruf “Ô, linda”, die Schöne, wurde zum Namen der Stadt. Olinda liegt etwas unterhalb von Natal, der nordöstlichsten Spitze von Brasilien, auf mehreren Hügeln verteilt inmitten von tropischer Landschaft. Die schöne Stadt wurde 1535 von den Portugiesen gegründet und ist damit eine der ältesten Städte in Brasilien; sie ist die erste Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco. „Olinda – „die Schöne“ – im Nordosten Brasiliens“ weiterlesen

Unterrichten in einer Zwergschule in den Anden

Einen kleinen Eindruck von der Weite Argentinien bekam ich auf der Fahrt von Buenos Aires zu einem kleinen Dorf in den argentinischen Anden. Ich war zusammen mit meiner Freundin von einem deutschstämmigen Ehepaar eingeladen, die Osterwoche mit ihnen in ihrem Ferienhaus am Fuße der Anden zu verbringen. Es waren mehr als 1000 km, die wir mit dem Auto bewältigen mussten.

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Dalien – „Montezumas Geschenk an unsere Gärten“

Es gibt kaum eine Pflanzengattung, die mit einem solchen Formen- und Farbenreichtum aufwarten kann wie die Dahlien. Die schönen Wildpflanzen schmückten bereits in ihrem Herkunftsland Mexiko die Tempel der Azteken. Deshalb werden Dahlien oft als “Montezumas Schätze für unsere Gärten“ bezeichnet.

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Reise nach Mexiko 1963

Mein halbjähriges Praktikum in Buenos Aires neigte sich dem Ende zu, aber ich wollte vor der Rückkehr nach Deutschland noch etwas von Lateinamerika sehen. Eines Tages bekam ich ein Angebot für ein sehr preiswertes Studententicket für einen Flug nach Mexiko-City und zurück mit der Möglichkeit, unterwegs mehrere Zwischenlandungen einzulegen. Das war eine einmalige Chance für mich. Deshalb arbeitete ich noch zwei weitere Monate bei der Bayer Argentina und unterrichtete außerdem nebenbei, bis ich genug Geld für die Reise hatte. Durch meinen Aufenthalt in Argentinien war ich wesentlich selbstsicherer geworden, und ich glaubte,  eine Reise durch Lateinamerika als Frau alleine bewältigen zu können. Dennoch war mir vor dem Flug ein wenig mulmig. Es war der erste Flug meines Lebens, und es war überhaupt das erste Mal, dass ich alleine eine Reise unternahm. Aber es war mir sehr wichtig, und so flog ich mit einer kleinen Propellermaschine mit mehreren Zwischenlandungen von Buenos Aires nach Méxiko.

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Pfingstrose – „Königin der Blumen“

In unserer näheren Umgebung gibt es nur wenige Gärten, in denen Pfingstrosen zu sehen sind. Deshalb habe ich mich früher nicht besonders intensiv mit diesen Blumen beschäftigt. Das änderte sich, als wir 2016 das Luoyang-Museums in der chinesischen Provinz Henan besuchten, um eine der bedeutendsten Sammlungen über die Tang-Dynastie zu sehen. Im Museum gab es auch einen besonderen Bereich für Gemälde von Pfingstrosen, und wir erfuhren, dass Päonien in China schon seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle spielen.

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