Naturwunder im Südwesten der USA

Im Südwesten der USA haben jahrtausendlange Erosion, Wind und Wetter Landschaften von atemberaubender Schönheit entstehen lassen. Die Kräfte der Natur haben Canyons ausgewaschen, Sandsteinbögen im weichen Gestein geformt und rostrote Monolithen geschaffen. Meine Verwandten in den USA hatten mir schon viel von diesen grandiosen Naturwundern erzählt.

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Lombok – ursprüngliche Schwesterinsel von Bali

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes auf Java schien zunächst ein Glückstag zu sein. Zum ersten Mal sahen wir von unserem Hotelzimmer aus den Vulkankegel Merapi ohne Wolken in voller Schönheit, bisher war  das Wetter nicht so gut und der Merapi war immer wolkenverhangen. Wir wollten das schöne Wetter nutzen, um Borobudur, die größte buddhistische Tempelanlage der Welt, bei Sonnenschein zu besuchen. Von weitem sieht die Anlage grau und nicht sehr attraktiv aus, deshalb waren wir froh, dass die Sonne schien. Das helle Licht machte es leichter, die außergewöhnlichen Reliefs des Tempels zu betrachten.

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Von Buenos Aires nach Rio de Janeiro 1963

Nach meinem langen Aufenthalt in Buenos Aires wollte ich nicht wieder direkt nach Deutschland zurückfahren, ich beschloss, auch noch etwas von Brasilien zu sehen. Deshalb fuhr ich mit dem Bus von Buenos Aires nach Rio de Janeiro, wo ich das Schiff für die Rückkehr nach Deutschland nehmen wollte. Mein erster Halt war in Montevideo, dort besuchte ich zum letzten Mal meine uruguayische Freundin.

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Reise nach Mexiko 1963

Mein halbjähriges Praktikum in Buenos Aires neigte sich dem Ende zu, aber ich wollte vor der Rückkehr nach Deutschland noch etwas von Lateinamerika sehen. Eines Tages bekam ich ein Angebot für ein sehr preiswertes Studententicket für einen Flug nach Mexiko-City und zurück mit der Möglichkeit, unterwegs mehrere Zwischenlandungen einzulegen. Das war eine einmalige Chance für mich. Deshalb arbeitete ich noch zwei weitere Monate bei der Bayer Argentina und unterrichtete außerdem nebenbei, bis ich genug Geld für die Reise hatte. Durch meinen Aufenthalt in Argentinien war ich wesentlich selbstsicherer geworden, und ich glaubte,  eine Reise durch Lateinamerika als Frau alleine bewältigen zu können. Dennoch war mir vor dem Flug ein wenig mulmig. Es war der erste Flug meines Lebens, und es war überhaupt das erste Mal, dass ich alleine eine Reise unternahm. Aber es war mir sehr wichtig, und so flog ich mit einer kleinen Propellermaschine mit mehreren Zwischenlandungen von Buenos Aires nach Méxiko.

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Besondere Sonnenuntergänge in Nepal

Auch wer sonst nicht bei einem Sonnenuntergang ins Schwärmen gerät, wird es sicherlich beim Anblick der untergehenden Sonne hinter den mächtigen Achttausender-Bergen des Himalaya in Nepal tun. Für uns waren es jedenfalls die beeindruckendsten Sonnenuntergänge, die wir je in unserem Leben erlebt hatten. An drei verschiedenen Orten haben wir jeweils viele Stunden damit verbracht zuzusehen, wie die Sonne allmählich hinter den Bergen versank.

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Kambodscha – Leben auf dem Tonle-Sap-See

Der Tonle-Sap-See gehört zu den fischreichsten Gewässern der Erde. Durch den sich ständig ändernden Wasserspiegel infolge des Monsuns sind die Menschen jedoch gezwungen, sich in besonderer Weise mit der Natur zu arrangieren. Viele Fischer leben mit ihren Familien in schwimmenden Dörfern und auf Hausbooten. Sogar die Schule, die Tankstelle und der Supermarkt schwimmen auf dem Wasser. Um einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen auf dem See zu bekommen, fuhren wir mit einem kleinen Versorgungsboot von Battambang im Westen Kambodschas nach Siem Reap, wo wir uns auch weniger bekannte Tempel ansehen wollten. Der Besitzer unseres kleinen Hotels in Battambang hatte es uns ermöglicht, mit dem Versorgungsboot zu fahren. Wir waren die einzigen Westler, das Versorgungsboot nimmt normalerweise keine Touristen mit.

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Kyoto – Japan

Wer nach Japan, dem „Land der aufgehenden Sonne“,  fährt, sollte  unbedingt Kyoto besuchen, so wurde uns gesagt. Kyoto repräsentiert in ganz besonderem Maß das „alte Japan“, das geschichtlich und kulturell bedeutendste Zentrum des Landes. Die historische Kaiserstadt weist zwei Paläste, rund 1700 buddhistische Tempel, 400 shintoistische Schreine und viele außergewöhnlich schön angelegte Gärten auf. Aufgrund der überragenden kulturellen Bedeutung wurde Kyoto im Zweiten Weltkrieg von Bombenangriffen verschont, dadurch sind die alten Kulturschätze erhalten geblieben.

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Lissabon – Portugal

Nach ein paar Tagen in der traditionsreichen Stadt Porto fahren wir weiter nach Lissabon. Wir haben uns für die Bahn entschieden. Die Fahrt von mehr als 300 km kostet uns zwei Senioren 25 €. Hallo Deutsche Bahn: Nachmachen! Für das Geld kommen wir hier man gerade von Köln nach Düsseldorf. Nach dem Einchecken im Hotel geht es zur Stadtbesichtigung. Der Praça do Comércio ist der Empfangssalon der Stadt, früher stand hier der Königspalast. Auf drei Seiten spenden Arkaden Schatten.

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Bagan – gigantische Tempelstadt

Ein Muss jeder Reise nach Burma ist neben Yangon, der früheren Hauptstadt, und Mandalay, dem wirtschaftlichen Schwerpunkt, Bagan, die alte Königsstadt an einer großen Schleife des Ayeyarwady. Wer in Myanmar war, aber nicht in Bagan, war nicht im Land. König Anawrathta, gekrönt 1044, machte sie zur Residenz seines Reiches. Unter seiner Herrschaft und der nachfolgender Könige stieg sie zur größten buddhistischen Metropole der Welt auf. Die Herrscher überboten sich förmlich in der Errichtung herrlicher und mächtiger Tempel. Auf der Ebene von Bagan, etwa 40km² groß, sind noch heute über 2000 große und kleine Bauten dieser Zeit zu bestaunen. Dieses Gebiet ist Angkor in Kambodscha und Borobodur in Indonesien oder den anderen Pilgerstätten der Welt durchaus ebenbürtig.

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Shiraz – Iran

Der Abschied von Isfahan, dieser kunstvollen und gemütlichen Stadt, fällt uns schwer. Wir fahren weiter nach Shiraz. Die Möglichkeit einer Fahrt mit der Bahn haben wir nicht herausgefunden, mit dem Bus ist es zu umständlich. Wir haben ein Taxi bestellt; für die Strecke von 450 km, 5 Std. Fahrzeit, hat der Fahrer 50 € verlangt! Der Iran ist – dank des günstigen Wechselkurses – ein preiswertes Reiseland. Wir fahren durch gebirgiges Gebiet, wie wir es auch schon beim Flug gesehen haben; unterwegs fängt es an zu schneien. Deshalb schlagen wir das Angebot des Fahrers, für nur 10 € mehr noch nach Persepolis zu fahren, aus.

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