Lächeln in Asien, Teil 2, Gute-Laune-Bilder

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller)

Im Laufe der vielen Jahre des Reisens haben sich bei uns Tausende von Bildern angesammelt. Einige der Fotos von Kulturstätten und Landschaften sind ganz gut geworden, den größten Erinnerungswert haben für mich jedoch die Bilder von Menschen, denen wir begegnet sind und die mich besonders angesprochen haben. Wenn ich jetzt die Bilder betrachte, erinnere ich mich an alle Einzelheiten, was die jeweilige Person anbetrifft, die Situation, in der wir uns befanden, die Umgebung, die Stimmung, alles ist wieder so präsent, als wäre es erst gestern gewesen. Die Fotos ersetzen mir die Reisetagebücher, die ich immer führen wollte, wozu ich aber nie gekommen bin.

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Lächeln in Asien, Teil 1

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller)

Dieser Spruch gilt ganz besonders für viele Länder Asiens, in denen wir zahlreichen netten Menschen begegnet sind, die uns anlächelten und uns das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Wir trafen auf Kinder, die in Gegenden, in denen es kaum westliche Touristen gab, unbefangen auf uns zuliefen und strahlten, auch wenn sie von uns keine Süßigkeiten oder gar Geld bekamen, wie man das häufig in Touristenzentren sieht. Kinder, jüngere oder auch alte Personen, die uns freundlich begegneten und uns anlächelten: das ist einer der Gründe, weshalb wir so gerne in asiatischen Ländern unterwegs sind. Diese Fotos machen gute Laune, wenn wir sie ansehen, und erinnern uns an schöne Momente.
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Liebenswerte Menschen in China

Unsere erste Reise nach China machten wir mit einer Reisegesellschaft. Es waren interessante Reiseziele, die wir sahen: von Hongkong nach Guilin, dann eine mehrtägige Schiffsreise auf dem Yangtze, bevor er geflutet wurde, und als letztes Ziel Peking mit den wichtigsten Höhepunkten. Alles war gut organisiert, wir brauchten uns um nichts zu kümmern, und vor allem hatten wir keine sprachlichen Schwierigkeiten, denn die chinesischen Ortsreiseleiter sprachen Deutsch. Mit dieser Reise hatten wir das Wichtigste in China gesehen und wollten uns in Zukunft auf andere Ziele konzentrieren, so dachten wir jedenfalls damals.

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Traditionelles Südkorea

Genau an meinem runden Geburtstag kamen wir mit dem Schiff im Hafen von Incheon, Südkorea, an. Als wir von Bord gingen, erwartete uns eine Überraschung: wir wurden von einer Tanzgruppe mit Musik und Tanz empfangen, und junge Hostessen in ihrer traditionellen Tracht überreichten uns jeweils eine rote Rose, eine nette Geste. Ich brachte die Blumen schnell in die Kabine, denn wenn wir den ganzen Tag unterwegs wären, würden sie verwelken.

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Nepal: Pokhara, Erholungsort und Annapurna-Trekking

Pokhara, die zweitgrößte Stadt Nepals und ebenfalls ein wichtiges Touristenziel in Nepal, liegt nur gut 800 m hoch in einer wunderschönen Landschaft am Phewa-See. Die Stadt befindet sich fast genau in der Mitte Nepals, 70 km von der tibetischen und 80 km von der indischen Grenze entfernt. Das Klima ist wärmer als in Kathmandu und das Tempo gemächlicher. Tempel und Pagoden gibt es nicht viele, die Hauptattraktionen sind der See, die atemberaubende Landschaft und vor allem für Trekker das Annapurna-Massiv. Vor der Besetzung Tibets war Pokhara ein wichtiger Handelsort für Wolle und Salz zwischen Indien und Tibet. Erst ab 1968 konnten wieder Waren von Indien zumindest bis Pokhara auf dem Siddharta Highway transportiert werden. Nachdem die Chinesen den Prithvi Highway 1972 gebaut hatten, konnten die Waren endlich auch weiter bis Kathmandu gebracht werden. „Nepal: Pokhara, Erholungsort und Annapurna-Trekking“ weiterlesen

Nepal: Bhaktapur, die dritte Königsstadt im Kathmandutal

Auf dem Weg von Kathmandu nach Nagarkot besuchten wir Bhaktapur, die dritte der ehemaligen Königsstädte mit dem Königspalast, zahlreichen Tempeln und Pagoden. Bhaktapur liegt ungefähr 15 km von Kathmandu entfernt an der alten Handelsstraße zwischen Indien und Nepal, was den früheren Reichtum der Stadt begründete. Zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert war Bhaktapur die Hauptstadt des Malla-Reiches. Aus dieser Zeit stammen die meisten der 172 Tempelanlagen, künstliche Teiche und mit kunstvollen Holzreliefs verzierte Häuser. In den 80er Jahren wurde vieles, was während des Erdbebens 1934 zerstört wurde, als deutsch-nepalesisches Projekt wieder restauriert, deshalb gilt Bhaktapur als schönste der drei Königsstädte. „Nepal: Bhaktapur, die dritte Königsstadt im Kathmandutal“ weiterlesen

Nepal: Bodnath, Wallfahrtsort für buddhistische Pilger

Nach dem Besuch einer der wichtigsten hinduistischen Beerdigungsstätte Pashupatinath fuhren wir nach Bodnath, auch „Klein-Tibet“ genannt. Nach der Besetzung Tibets entstand in Bodnath ein wichtiges tibetisches Zentrum. In der Nähe des Stupas wurden tibetische Klöster gebaut, und es entstanden Wohnquartiere für Flüchtlinge aus Tibet. Rings um den Stupa herum gibt es zahlreiche Geschäfte, in denen tibetische Devotionalien und verschiedene Andenken verkauft werden.

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Nepal: Pashupatinath, eines der wichtigsten hinduistischen Heiligtümer

Am nächsten Tag fuhren wir zur Tempelanlage Pashupatinath (UNESCO-Kulturdenkmal), dem wichtigsten hinduistischen Heiligtum am Ufer des Bagmati. Hier kommen Hindus aus ganz Südostasien zusammen, um ihre Toten zu verbrennen, denn es ist der Wunsch vieler Hindus, in Pashupatinath verbrannt zu werden. Der Leichnam wird auf einer Bahre zu den Verbrennngsstätten gebracht.  „Nepal: Pashupatinath, eines der wichtigsten hinduistischen Heiligtümer“ weiterlesen

Nepal: Ankunft in Kathmandu

Bereits in jungen Jahren wollte ich nach Nepal reisen, als ich an der Universität einen Vortrag über das Land gehört hatte. Als unsere Tochter uns nach ihrer Rückkehr aus Nepal im August 2010 Fotos zeigte und begeistert berichtete, beschloss ich, 2013 mit meinem Mann selbst dorthin zu fahren.

Es war uns gelungen, für den Flug von Bangkok nach Kathmandu Fensterplätze auf der rechten Seite, der Steuerbordseite, zu bekommen, damit wir bereits beim Anflug die schneebedeckten Bergriesen des Himalaya sehen konnten. Als wir über Myanmar flogen, wo wir kurz vorher gewesen waren, konnten wir den Ayeyarvady deutlich sehen. Er führte zu der Zeit wenig Wasser, so dass die Sandbänke erheblich breiter geworden waren als noch einen Monat zuvor. Danach überflogen wir das Delta des Ganges mit seinen vielen Seitenarmen. Als schließlich das Himalaya-Gebirge auftauchte, versuchten viele Mitreisende von der Mitte auf unsere Seite zu kommen, um die grandiose Kulisse zu sehen. Mein Vordermann hatte schon Sorgen, dass durch die plötzliche einseitige Belastung das Flugzeug zur Seite kippen könnte, aber diese waren natürlich unbegründet.

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Nepal: Swayambunath, eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt

Am nächsten Tag wollten wir eines der wichtigsten Heiligtümer des Buddhismus, Swayambunath, besichtigen. Swayambunath (UNESCO-Kulturerbe) liegt auf einem Hügel, von dem aus man einen fantastischen Blick auf Kathmandu und das Tal mit den Himalaya-Riesen im Hintergrund hat. Wir hatten Glück, dass Kathmandu ausnahmsweise nicht unter einer Smogdecke lag, ein nicht allzu häufiger Anblick. Für mich war der große Stupa mit den allsehenden Augen Buddhas ein beeindruckendes Erlebnis.

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