Es gibt wohl niemanden, den der Anblick von Panda-Kindern – gemeint sind hier die Kinder des „Giant Panda“ – gleichgültig lässt. Besonders in China, wo der Giant Panda „lebendes Nationalheiligtum“ ist, erlebt man im ganzen Land eine enorme Begeisterung für die Tiere.
Die Forschungs- und Zuchtstation für Pandas (Chengdu Xiongmao Jidi) liegt etwa 10 km nordöstlich von Chengdu und ist das nächstgelegene Freigehege für Riesenpandas. Es ist ein beliebter Platz, an dem Pandabären in unterschiedlichem Alter in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen sind.
Der Große Panda wird auch als Pranken- oder Bambusbär bezeichnet, in China nennt man ihn „Xiong Mao“, das heißt: Große Bärenkatze. Der Große Panda wird auch als Pranken- oder Bambusbär bezeichnet, in China nennt man ihn „Xiong Mao“, das heißt: Große Bärenkatze.
Das auffälligste Merkmal des Giant Panda ist seine Fellfärbung. Die Beine sind schwarz und die schwarze Färbung der Arme zieht sich wie ein Gürtel über die Schultern und den Vorderkörper. Auch die runden Ohren und Augenrahmung sind schwarz. Bei manchen Pandabären sind Nasen- und Schwanzspitze ebenfalls schwarz.
Pandas sind wahre Kletterkünstler. Schon sehr früh beginnen die Kleinen, auf die Bäume zu klettern, und sie fühlen sich dort sichtlich wohl.
Der Große Panda wird etwa 1,5 m groß, sein Gewicht liegt zwischen 80 und 120 kg, Panda-Kinder sind demensprechend kleiner.
Eine Hauptattraktion der Anlage ist das große Freigehege, in dem die Pandas fressen und herumtollen. Besonders drollig ist es, wenn mehrere Panda-Kinder zusammen sind. Sie verhalten sie sich wie andere Tierkinder auch, sie kuscheln, spielen miteinander, und sie necken sich.
Wenn eines der kleinen Panda-Kinder ein anderes beim Spielen von der Holzpalisade schubste, schrieen die chinesischen Zuschauen vor Entsetzen laut auf.
Aber da das Podest nicht sehr hoch war, hatte sich das Panda-Kind nichts getan und krabbelte bald darauf wieder zu den beiden anderen auf das Podest und spielte so weiter mit den beiden anderen wie vorher.
Der Große Panda ist in China streng geschützt. Die chinesischen Regierung stellte ihn bereits 1939 Naturschutz. Seit 1998 hat sie der Abholzung der Bambuswälder in vielen Gegenden ein Ende gesetzt, um den verbliebenen Pflanzen eine Bestandserholung zu ermöglichen und letztendlich die Nahrungsquelle der Pandas dauerhaft zu sichern.















Ein Kommentar zu „Panda-Kinder“