Carpe diem – In memoriam Ingo Heine

Es gibt Menschen, die unauslöschliche Spuren hinterlassen, nicht dadurch, dass sie sich in den Vordergrund stellen, sondern allein durch ihre Persönlichkeit, ihre Handlungen, ihre Menschlickkeit, ihre völkerverbindende Art. Sie wirken im Stillen und brauchen keine Propaganda, um auf sich aufmerksam zu machen. Solch ein Mensch war mein Neffe Ingo, der durch eine tückische Krankheit viel zu früh gehen musste. Er hatte noch so viele Pläne.

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Sonniger Spätnovembertag

Wegen eines Termins musste ich gestern nach Köln und wollte wie immer mit dem Zug fahren. Da mir der Zug jedoch vor der Nase weggefahren war und strahlender Sonnenschein herrschte, ging ich bis zur Abfahrt des nächsten Zuges in der Nähe des Bahnhofs spazieren. Ich freute mich über die schönen Farben der Blätter von Bäumen und Sträuchern, die durch die Sonne vor allem in verschiedenen Gelbtönen regelrecht leuchteten.

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Abenteuerliche Busreise nach Machu Picchu

Machu Picchu, die sagenumwobene „Stadt in den Wolken“ selbst zu sehen, war ein Traum von mir, seitdem ich als junges Mädchen einen Dokumentarfilm über die rätselhafe Inka-Stätte gesehen hatte. Die Reisemöglichkeiten waren für mich damals sehr beschränkt, da ich wenig Geld hatte. Vor vielen Jahren konnte ich mir jedoch diesen Traum erfüllen, auch wenn die Anreise mit einem klapprigen Überlandbus und vielen Pannen auf der „Traum-Straße“ des peruanischen Altiplano nicht einfach war. Diese Reise ist für mich die faszinierendste Reise, die ich je gemacht habe.

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Sonnenblumen auf Blühflächen

Nach einem langen und sonnigen Herbst, der bis vor kurzem andauerte, ist es nicht nur kühler geworden, sondern auch die Sonne zeigt sich zur Zeit nur noch gelegentlich. Der lang ersehnte Regen ist endlich gefallen, wenn auch nicht allzu üppig. In den Regenpausen nutze ich die Zeit, um etwas rauszugehen und frische Luft zu tanken. Dass ich dabei zwischen anderen Pflanzen auf den Blühfächen einige Sonnenblumen entdecke, ist Mitte November eher ungewöhnlich.

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Die Kölner Flora im November

Ein Besuch der Flora, des städtischen botanischen Gartens in Köln, ist für mich immer wieder sehr reizvoll. Bereits im zeitigen Frühjahr gehe ich gerne dorthin, wenn ersten Frühjahrsblüher zu sehen sind. Besonders die verschiedenfarbigen Tulpenbeete ziehen durch ihre Farbenpracht nicht nur mich, sondern auch andere Besucher an. Auch die Rosengärten sind für mich viele Monate lang ein erfreulicher Anblick, außerdem die 2008 angelegte Palmenallee, die erste in Deutschland.

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Staunende Kinderaugen

Kinder haben Fähigkeiten, die uns Erwachsenen zum Teil verloren gegangen sind. Im Hier und Jetzt zu sein zum Beispiel, jeden Moment voll auszukosten und sich bedingungslos fallenzulassen oder auch die eigene Phantasie auszuleben. Denn Sonnenuntergänge sind für Kinder nicht nur ein Abend vor dem nächsten Morgen, sondern Feuerbälle, die ihre Welt in Flammen sehen lassen.

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Bergen, eine der schönsten Städte von Norwegen

Bergen, die junge Universitätsstadt mit alten Wurzeln, gehört zu den schönsten Städten von Norwegen, sie ist das unumstrittene Zentrum Westnorwegens und nach Oslo die zweitgrößte Stadt des Landes. Bergen ist das Tor zu den norwegischen Fjorden. Seit 1979 gehört das populäre Bryggen-Viertel zum UNESCO Weltkulturerbe. Außerdem war Bergen „Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2000“. Diese Auszeichnung verdankte die Stadt nicht zuletzt ihren berühmten Söhnen Edvard Grieg, Ole Bull oder Harald Sæverud, allesamt Komponisten und Musiker. Die Stadt mit Umgebung bietet das ganze Jahr über die ideale Kombination aus Natur, Kultur und spannendem urbanem Leben.

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Herbst im Ahrtal

Das Ahrtal gehört zu den schönsten Ausflugszielen in Deutschland. Es ist vor allem für seinen Weinanbau bekannt. Zwischen Weinbergen und felsigen Schluchten, zwischen weiten Wiesenplateaus und stillen Waldwegen kann man das herrliche Panorama des Ahrtals genießen. Eine besondere Stimmung zaubert der „Indian Summer“ auf die Weinberge, wenn sich das Weinlaub in zahlreichen Schattierungen von gelb, grün, orange bis zu rot färbt.

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Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke in Köln

Wir waren nicht die einzigen, die an einem der letzten schönen Oktobertage mit dem Zug nach Köln fuhren, um am Deutzer Rheinufer spazierenzugehen und dabei das gegenüberliegende linksrheinische Panorama zu betrachten. Der Zug war brechend voll, die meisten blieben in der Innenstadt, am Deutzer Ufer ging es erfreulicherweise ruhig zu. Die Sonne schien zwar nicht immer, aber es war warm, über 20 Grad, und wir konnten uns noch einmal an dem bunten Laub der Bäume und Sträucher vor dem Rhein erfreuen.

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Ungleiche Schwestern

Sie war von meinem ersten Lebenstag an präsent und prägte meine Kindheitsjahre und einen großen Teil meiner Jugendzeit. Es war für mich ganz natürlich, dass meine drei Jahre ältere Schwester immer die Führungsrolle übernahm, ich kannte es ja nicht anders. Sie begleitete mich mit einer Selbstverständlichkeit als große Schwester, Beschützerin und als Freundin. Sie war für mich viele Jahre lang die Starke, die alles konnte und alles wusste, so sah ich das jedenfalls damals.

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