Royusch Wöchentliche Photo-Challenge #30 – „Hinten“

In dieser Woche hat Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum gebeten, ein Foto zum Thema „hinten zu posten. Ich habe mich für dieses Bild entschieden, weil es zum Thema passt und die bunten Farben den Tag fröhlicher machen.

Hinten in unserem Garten, von weitem kaum erkennbar, sitzt seit vielen Jahren eine verwitterte Buddha-Figur links unter den tibetischen Gebetsfahnen. In den ineinander gelegten Händen des Buddha befindet sich eine kleine Vertiefung, in der normalerweise eine Lotus- oder andere Blüte liegt. Als sich nach einem Regenguss dort eine Wasserpfütze gebildet hatte, sah ich, dass unsere „Haus-Amsel“ in dem Wasser plantschte und sich dabei aufplusterte. Das gefiel ihr wohl. Bald entdeckten auch andere Vögel den winzigen Teich, der ihnen zum Plantschen offensichtlich besser gefiel als der wesentlich größere Teich. Seitdem sorgen wir immer dafür, dass in der Vertiefung ständig sauberes Wasser für die Vögel ist. Die inzwischen zahlreichen Vögel danken es uns mit ihrem Gesang.

China – „Lost in Translation“

In keinem fremden Land war es für uns so leicht, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen wie in China. Wenn wir irgendwo stehen blieben und etwas suchten, fand sich sofort jemand, der uns helfen wollte. Aber da die Verständigung nicht so gut klappte, wie wir es gehofft hatten, war es trotzdem nicht immer einfach, das gewünschte Ziel zu erreichen, oft waren wir regelrecht „lost in translation“. Dafür hatten wir viele schöne Begegnungen mit netten Chinesen, die wir sonst nicht gehabt hätten.

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Royusch Wöchentliche Fotochallenge #29 – „Freude“

In dieser Woche hat Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum gebeten, ein Foto zum Thema Freude zu posten. Es ist ein sehr schönes Thema, mir ist allerdings die Auswahl eines einzigen Bildes zu diesem Thema sehr schwer gefallen, da ich unterwegs viele schöne Momente erlebt habe, die mir Anlass zur Freude gegeben hatten. Ich habe mich schließlich für das Foto mit den fröhlichen Kindern aus einem kleinen Dorf im Südosten von Laos entschieden, weil sich die Kinder einfach unbändig darüber freuten, dass sich jemand Fremdes in ihr entlegenes Dorf „verirrt“ hatte. Das Foto erinnert mich an meine eigene, zwar ärmliche, aber insgesamt recht glückliche Kindheit in einem kleinen Dorf in Oberbayern.

Cape Breton – Nova Scotia

Cape Breton Island im Nordosten von Kanada gehört zu den schönsten Inseln der Welt, davon sind nicht nur die Bewohner der Insel überzeugt. Aus diesem Grund nennen sie „ihre“ Insel, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist, „Nova Scotias Masterpiece“. Die sanften Hügel und die schroffen Felsen erinnern an die schottischen Highlands, „Nova Scotia“ ist ja auch die englische Version von Neu-Schottland. Das raue Klima, das Hochland von Cape Breton und der stürmische Atlantik – man kommt sich fast wie in Schottland vor.

Postkarte von Nova Scotia, die die landschaftliche Schönheit der Küstenstraßen zeigt

Die landschaftlich attraktive Region hat nicht viele Einwohner, deshalb reicht das kleine Schulgebäude für die schulpflichtigen Kinder aus. Viele Häuser in der Gegend sind durch rot angestrichene Holzschindeln vor der Witterung geschützt, so auch das kleine Schulhaus.

Kleine Schule für die Kinder der Umgebung

Wie in vielen Ländern werden die Verstorbenen in einer freundlichen grünen Umgebung mit vielen Blumen bestattet. Die schlichten Grabsteine weisen darauf hin, dass es sich sowohl um französischsprachige als auch englischsprachige Bewohner der Insel handelte. Es sind Stätten der Ruhe und des Friedens und des freundlichen Gedenkens.

„Mom“ steht ganz unten auf dem Schild, ein kleines Mädchen vermisst die Mutter

Das Meer ist nie weit entfernt, es hat das Land geprägt und spielt deshalb überall eine große Rolle. Fischerboote für Lobster und andere Meerestiere, Ausflugsboote, Fähren zum anderen Ufer, das Wasser ist wesentlicher Bestandteil des Lebens in der kanadischen Atlantikregion.

Kleiner Hafen für Segel- und andere Boote, rechts oben weht die Flagge von Nova Scotia

So wie in einigen Städten von Ostkanada an verschiedenen Stellen Elch-Figuren aufgestellt sind, sieht man in Nova Scotia und auch auf Cape Breton öfter große Hummer-Figuren, die teilweise freundliche Gesichter mit menschlichen Zügen haben.

Hummer-Figur mit maritimen Motiven bemalt

Zahlreiche Restaurants bieten fangfrischen Hummer zu Preisen an, von denen man in anderen Ländern nur träumen kann. Das ist nicht weiter verwunderlich, ist das Meer doch nie weit entfernt und garantiert durch die hohe Wasserqualität des Atlantik reichlichen Fang. Die Hummer-Portionen, die für eine Person gedacht sind, kann man allein kaum bewältigen, abgesehen davon, dass es für einen ungeübten Besucher des Landes schwierig ist, damit fertig zu werden. Aber es sind sofort geschickte Kellner zur Stelle, um einem dabei zu helfen.

Hummer-Gericht mit Beilagen, für eine Person vorgesehen

Wegen des teilweise rauen Gewässers ist es immer wieder leicht möglich, dass in der Gegend plötzlich Nebel aufkommt und die Sicht behindert wird.

Plötzlich aufkommender Küstennebel taucht die ganze Umgebung in ein milchiges Licht

Im Norden von Cape Breton Island liegt einer der ältesten Nationalparks an der kanadischen Atlantikküste, der Cape Breton Highlands National Park. Die Steilküsten der fjordartig zerklüfteten Küste und die weißen Sandstrände bilden einen bemerkenswerten Gegensatz. Durch den milden, an der Atlantikküste entlang verlaufenden Golfstrom, genießt Cape Breton im Sommer ein angenehmes Klima mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Einen wundervollen Eindruck von der wildromantischen Landschaft bietet der Cabot Trail.

Oft gibt es diffuse Lichtverhältnisse auf dem Cabot Trail

Wenn sich die Bewölkung verändert, nimmt auch das Meer jeweils eine andere Farbe an.

Der Cabot Trail ist eine Ringstraße, die den gesamten nördlichen Teil Cape Breton Islands umschließt, entlang zerklüfteter Felsenküsten, bewaldeter, tief-grüner Berge führt und sich Berge hinauf und wieder hinunter windet. Die Straße folgt Flusstälern und bietet immer wieder Gelegenheit, in kleine Ortschaften voller Charme und Historie einzutauchen.

Ein LKW müht sich die kurvenreichen Straße den Berg hinauf

Der Cabot Trail gehört zu den schönsten und abwechslungsreichsten Panoramastraßen der Welt. Die Straße wurde nach Giovanni Caboto (englischer Name John Cabot) benannt, einem italienischer Seefahrer, der nach den Wikingern im 11. Jahrhundert im Jahre 1497 als erster europäischer Entdecker das nordamerikanische Festland erreichte.

Stimmiger Sonnenuntergang auf Cape Breton

Cape Breton Island ist für viele eine Insel, die Ruhe vom Alltags bietet und auf der man wunderbar entschleunigen kann.

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Cape Breton – Nova Scotia — Senioren um die Welt | Ned Hamson’s Second Line View of the News

Royusch Wöchentliche Fotochallenge #28 – „Warten“

In dieser Woche bittet Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum, ein Foto zum Thema „Warten“ zu posten. Dieses Mal möchte ich mich zum ersten Mal mit einem alten Foto aus den 1960er Jahren daran beteiligen, das ich auf dem winzigen Flughafen in Cuzco in den peruanischen Anden aufgenommen habe. Es zeigt Einheimische am Zaun, die teilweise noch nie ein Flugzeug gesehen haben und die nun warten um zu sehen, ob der seltsame Vogel tatsächlich fliegen kann (im Hintergrund ist auf einem Berg das Emblem von Peru eingraviert).

Vielen Dank für Dein enormes Engagement in Sachen Fotochallenges, Roland.

Brasilien – Alltagsszenen

„Deus é brasileiro“, das weiß bereits jedes brasilianische Schulkind. „Gott ist Brasilianer und er hat Rio an einem Sonntag erschaffen“, sagen voller Stolz die Cariocas, die Einwohner von Rio de Janeiro, und davon sind sie schon seit eh und je überzeugt. Das große Land an der Ostküste von Südamerika ist zwar landschaftlich mit Schönheit gesegnet, jedoch gibt es nicht überall einen Garten Eden. Hunger und Übersättigung, Armut und Reichtum liegen dicht beieinander. Die extrem musikalischen, geselligen und fussballvernarrten Bewohner Brasiliens versuchen jedoch stets, sich zu arrangieren und das beste aus der jeweiligen Situation zu machen.

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Angkor Thom – rätselhafte Gesichtertürme

Die sagenumwobene Tempelstadt Angkor Wat in Kambodscha ist das größte sakrale Bauwerk der Welt. Es ist eine große Pyramide mit drei Ebenen und fünf Türmen, die sich bis zu 65 m über dem Grund erheben. Es stellt einen Tempelberg dar, der dem hinduistischen Gott Vishnu gewidmet war. Angkor wurde in einer Zeit errichtet, als die Khmer die Region politisch und militärisch dominierten. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert war sie das Zentrum der Khmer-Kultur. In dieser Zeit wurden zahlreiche Kunstwerke geschaffen, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet waren. Seit 1992 ist Angkor ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Viele halten allerdings die rätselhaften Gesichtertürme in der ummauerten Stadt Angkor Thom für ein noch interessanteres Bauwerk als Angkor Wat.

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Sonnenblumen

Schon in einer einzigen Sonnenblume zeigt sich die geballte Leuchtkraft der strahlend gelben Blume. Deshalb haben die Sonnenblumen seit vielen Jahren zahlreiche Künstler dazu inspiriert, sie in ihren Werken darzustellen. Einige Impressionisten waren von den vielseitigen Sonnenblumen so fasziniert, dass sie ihnen sogar mehrere Bilder oder auch ganze Bilderserien widmeten. So hatte zum Beispiel Vincent van Gogh in Südfrankreich fünf verschiedene Versionen von Sonnenblumen in einer Vase gemalt; sie gehören inzwischen zu seinen bekanntesten Werken. Auch Claude Monet schuf mehrere traumhafte Bilder von Sonnenblumen, die in seinem Garten in Vétheuil neben der Gartentreppe wuchsen.

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Cynthia Ayala J. – Viaje al Pasado de Morelia

Cynthia Ayala, eine hervorragende freiberufliche Journalistin und Redakteurin in Mexiko hat den folgenden Beitrag über eine Reise in die Vergangenheit von Morelia, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Michoacán, geschrieben:

https://cynthiaayalaj.wordpress.com/2021/08/03/un-viaje-al-pasado-de-morelia/

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Verspielte Panda-Zwillinge

Sie können lachen oder weinen, sie können fröhlich sein oder nachdenklich, sie können streiten und sich dann wieder versöhnen – gemeint sind die Panda-Kinder, genauer gesagt die Kinder des „Giant Panda“, des Großen Panda, in der Panda-Aufzuchtstation in der Nähe von Chengdu in China.

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