Lächeln in Asien Teil 2, Gute-Laune-Bilder

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller)

Im Laufe der vielen Jahre des Reisens haben sich bei uns Tausende von Bildern angesammelt. Einige der Fotos von Kulturstätten und Landschaften sind ganz gut geworden, den größten Erinnerungswert haben für mich jedoch die Bilder von Menschen, denen wir begegnet sind und die mich besonders angesprochen haben. Wenn ich jetzt die Bilder betrachte, erinnere ich mich an alle Einzelheiten, was die jeweilige Person anbetrifft, die Situation, in der wir uns befanden, die Umgebung, die Stimmung, alles ist wieder so präsent, als wäre es erst gestern gewesen. Die Fotos ersetzen mir die Reisetagebücher, die ich immer führen wollte, wozu ich aber nie gekommen bin.

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Lächeln in Asien, Teil 1

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“ (Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller)

Dieser Spruch gilt ganz besonders für viele Länder Asiens, in denen wir zahlreichen netten Menschen begegnet sind, die uns anlächelten und uns das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Wir trafen auf Kinder, die in Gegenden, in denen es kaum westliche Touristen gab, unbefangen auf uns zuliefen und strahlten, auch wenn sie von uns keine Süßigkeiten oder gar Geld bekamen, wie man das häufig in Touristenzentren sieht. Kinder, jüngere oder auch alte Personen, die uns freundlich begegneten und uns anlächelten: das ist einer der Gründe, weshalb wir so gerne in asiatischen Ländern unterwegs sind. Diese Fotos machen gute Laune, wenn wir sie ansehen, und erinnern uns an schöne Momente.
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Wildblumen am Weg zum Rursee

Es wird nie langweilig, wenn wir zum Rursee oder zu weiter entfernten Zielen im Westen Deutschlands unterwegs sind. Je nach Jahreszeit ändert sich der Anblick ständig, es sind immer andere Pflanzen in den verschiedenstenen Farben zu sehen. Im Frühjahr sind die Rapsfelder leuchtend gelbe Blickpunkte, das erste zarte Blattgrün erscheint an Sträuchern und Bäumen. Man kann blaue Lupinen am Wegesrand, Sonnenblumen verschiedener Arten und zahlreiche … Wildblumen am Weg zum Rursee weiterlesen

Der Rursee – ein kleines Paradies im Westen Deutschlands

Man muss nicht um die halbe Welt reisen, um ein kleines Paradies zu finden. Mitten im Nationalpark Eifel liegt der Rursee in einmaliger landwirtschaftlicher Kulisse. Er ist einer der größten und schönsten Stauseen Deutschlands.
Obwohl es nur eine relativ kurze Autofahrt von vielen Orten Westdeutschlands ist, glaubt man, in einer völlig anderen Welt zu sein. Am Rursee kann man die Hektik des Alltags hinter sich lassen, man kann abschalten, sich entspannen und einfach „die Seele baumeln lassen“. Wenn man will, sieht man nichts als das Blau des Wassers, das Grün der bewaldeten Hügel und ab und zu Segelboote als weiße Tupfer auf dem See. Kein Lärm von Motorbooten stört, nur alle ein bis zwei Stunden fährt der Dampfer der Rurseeschifffahrt vorbei.

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Liebenswerte Menschen in China

Unsere erste Reise nach China machten wir mit einer Reisegesellschaft. Es waren interessante Reiseziele, die wir sahen: von Hongkong nach Guilin, dann eine mehrtägige Schiffsreise auf dem Yangtze, bevor er geflutet wurde, und als letztes Ziel Peking mit den wichtigsten Höhepunkten. Alles war gut organisiert, wir brauchten uns um nichts zu kümmern, und vor allem hatten wir keine sprachlichen Schwierigkeiten, denn die chinesischen Ortsreiseleiter sprachen Deutsch. Mit dieser Reise hatten wir das Wichtigste in China gesehen und wollten uns in Zukunft auf andere Ziele konzentrieren, so dachten wir jedenfalls damals.

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Sydney, Australien, vor der Olympiade 2000

Sydney, das  zweite Ziel unserer Weltreise, ist die größte und zugleich älteste Stadt des australischen Kontinents. Sie ist die Hauptstadt von New South Wales mit einer enormen Ausdehnung. Captain Cook war 1770 während seiner Entdeckungsreise am Südrand des heutigen Sydney vor Anker gegangen und hatte dem Land den Namen New South Wales gegeben. Achtzehn Jahre später, am 26. Januar 1788, gründete Captain A. Phillip die Stadt Sydney im geschützten Sydney Cove.  Seit diesem Tag ist Australien britische Kronkolonie und der Tag der Gründung „Australia Day“, australischer National-Feiertag. Captain Phillip hatte ungefähr 800 Strafgefangene mitgebracht, für die Sydney als Aufenthaltsort vorgesehen war. Außerdem waren rund 600 Freiwillige mit Phillip mitgekommen, die sich dort dauerhaft niederlassen wollten und sesshaft wurden.

Die Lage von Sydney ist einzigartig, die Stadt liegt in einer schönen Bucht in einem der attraktivsten Naturhäfen der Welt. Die zerklüfete Bucht ist ungefähr fünfzig  Quadratkilometer groß und hat viele fjordähnliche Einschnitte. Die Ausdehnung der Stadt ist immens, das hatte ich bereits beim Anflug auf Sydney gesehen, sie reicht bis ins bergige Hinterland.

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Buenos Aires und der Tango

Der Tango, ein leidenschaftlicher und ausdrucksstarker Tanz, wird als authentische Kreation der Einwohner von Buenos Aires, der Portenos, angesehen. Er entstand vor mehr als 120 Jahren vermutlich im Hafenviertel La Boca am Flussufer des Riachuelo, der dort in den Rio de la Plata fließt; genau ist der Ursprung jedoch nicht bekannt. In den 1880er Jahren tanzten ihn die Einwanderer aus den Mittelmeerländern, aus Osteuropa und … Buenos Aires und der Tango weiterlesen

Orchideen in Thailand

In Thailand sieht man Orchideen auf Logos im ganzen Land. Auf Orchideen-Farmen kann man  etwa 1300 verschiedene Arten, die vor allem wegen des angenehmen Klimas im Norden Thailands wachsen, sehen. Aber auch in anderen Landesteilen kann man Orchideen-Farmen besuchen, auf denen die Pflanzen kultiviert werden und auf meist überdachten Beeten und in kleinen Parks bewundert werden können.

Auf den Orchideen-Farmen sieht man häufig Pflanzen, die an Gestellen und an Seilen befestigt sind und dort wachsen. Ich wurde des öfteren gefragt, wie die Pflanzen ohne Erde gedeihen können. Kenner erklärten mir, dass Orchideen in ihrer tropischen Heimat auf Bäumen wachsen. Sie nutzen die Äste der Urwaldriesen, um näher am Sonnenlicht zu sein, denn durch die dichten Baumkronen gelangt dieses kaum bis auf den Grund des Waldes. Orchideen sind jedoch keine Schmarotzer, sie ernähren sich nicht von den Bäumen, sondern sie nutzen sie nur als Unterlage. Die frei hängenden Wurzeln der Orchideen nehmen die benötigten Nährstoffe aus der Luft und dem Regenwasser auf. Wenn die Wurzeln der Orchideen mit Erde bedeckt werden, fault die Pflanze ziemlich schnell, deshalb steckt man Orchideen nicht in Erde, sondern in ein besonderes Substrat, wenn sie nicht frei hängen können.

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Orchideen in Singapur

Der Botanische Garten in Singapur wurde bereits 1859 von den Briten angelegt, aber erst im Lauf der Jahrzehnte von der Verwaltung Singapurs in eine perfekte, grüne Oase verwandelt. Die 60 Hektar große Anlage ist eine sehr gepflegte Park- und Tropenlandschaft, in der unzählige exotische Pflanzenarten gedeihen. Es gibt einen See mit Wasservögeln, darunter auch Eisvögeln. In dem Park kann man wunderbar entspannen, und das wird auch viel von den Bewohnern Singapurs und von Touristen genutzt, zumal der Botanische Garten keinen Eintritt kostet . Er ist der am meisten besuchte Botanische Garten der Welt. 1995 wurde er als Singapore Botanical Gardens in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe eingetragen.

Wenn man einige Minuten durch den Botanischen Garten geht, kommt man direkt zum National Orchid Garden, in  dem man unter anderem Singapurs Nationalblume „Vanda Miss Joaquim“ bewundern kann. Es gibt  in dem Orchideen-Garten die schönsten und seltensten Orchideen, wie man sie sich kaum vorstellen kann. Man kann dort ungefähr 60.000 Orchideen sehen, 1.000 verschiedene Arten und 2.000 Hybriden in vielen Farbvariationen, Formen und Größen. Der National Orchid Garden kostet zwar Eintritt, aber dieser ist sehr gering. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des National Orchid Gardens, und es gibt Besucher, die nur wegen des Orchideen-Gartens nach Singapur kommen.

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Iguazú – Wasserfälle, argentinische und brasilianische Seite

Inmitten des subtropischen Regenwaldes des Parque Nacional Iguazú, UNESCO-Welterbe, liegt eines der ganz großen Naturwunder der Erde, die Iguazú-Wasserfälle. In der Sprache der Tupi-Guarani-Indianer bedeutet der Name „Großes Wasser“, was sicherlich berechtigt ist angesichts der mehr als 250 einzelnen Wasserfälle, die auf einer Länge von 2700 m in zwei Stufen in die Tiefe hinabstürzen. Die Wasserfälle befinden sich an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones. Sie entstehen dadurch, dass der Rio Iguazú im südlichen Brasilien über ein Basaltplateau fließt, das abrupt vor dem Zusammenfluß mit dem Rio Paraná endet.

Die Iguazú-Fälle sind das bedeutendste Naturschauspiel Südamerikas, sie gehören zu den sieben neuen Weltwundern der UNESCO. Man kann die Wasserfälle sowohl von der brasilianischen, als auch von der  argentinischen aus Seite aus betrachten. Der Blick auf die Fälle ist jeweils völlig anders, sie sind in jedem Fall unvorstellbar beeindruckend. Die Brasilianer sagen, dass die Argentinier die Wasserfälle haben – tatsächlich liegen 80 % der Fälle auf argentinischer Seite – , sie dagegen haben dafür den schöneren Anblick auf die Fälle. Für mich ergänzen sich beide Seiten, der Blick von der brasilianischen Seite ist wirklich fantastisch, allerdings kommt man auf der argentinischen Seite näher an und über die Wasserfälle heran, also wesentlich dichter an das Wasser. Für mich sind es die schönsten Wasserfälle der Welt, und sie sind im Vergleich zu den Niagara-Fällen und den Victoria-Fällen am weitesten ausgedehnt. Eleanor Roosevelt, die Frau des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, soll beim Besuch der Iguazú-Wasserfälle gesagt haben: „Poor Niagara-Falls“.

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