Die Große Mauer im Osten Chinas

Die Große Mauer in China schlängelt sich wie ein riesiger Drache über Wüsten, Grasland und Berge, bis sie schließlich ihr Ziel in Shanhaiguan im Osten Chinas erreicht. Sie ist die längste Mauer der Welt und das größte antike Bauwerk. Für Chinesen ist sie ein starkes Symbol; ein viel zitierter Ausspruch des früheren Staatspräsidenten von China Mao Zedong lautet: „Wer die Große Mauer nicht bestiegen hat, ist kein richtiger Kerl“ (Bu Dao Chang Cheng Fei Hao Han). Das ist mit ein Grund, weshalb an arbeitsfreien Tagen manchmal Tausende von Chinesen unterwegs sind, um wenigstens einmal im Leben die „Great Wall“ zu besteigen.

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Advent unter einem Sternenhimmel

Der für dieses Jahr letzte Begriff zu Rolands Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ # 40 bei Royusch-Unterwegs lautet „Advent“.

Ich habe dafür ein Foto vom Weihnachtsmarkt am Kölner Dom ausgewählt, das mir besonders gut gefällt. Man hat den Eindruck, dass man sich unter einem Sternenhimmel befindet, wenn man unter dem Lichterzelt steht , das an den Weihnachtsbaum angeschlossen ist. Der riesige Weihnachtsbaum steht in der Mitte des Roncalliplatzes, auf dem der schöne Weihnachtsmarkt am Kölner Dom dieses Jahr glücklicherweise wieder stattfindet. Im vergangenen Jahr 2020 war er wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

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Weihnachtsmärkte in Köln 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Weihnachtsmärkte in Köln im Jahr 2020 abgesagt werden, doch in diesem Jahr sind sie wieder geöffnet. Da ich gestern sowieso einiges in Köln erledigen musste, nutzte ich die Gelegenheit und sah mir nachmittags einige der Weihnachtsmärkte an, dazu gehörten die Weihnachtsmärkte auf dem Rudolfplatz, auf dem Neumarkt und der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Für alle Weihnachtsmärkte in Köln gilt die 2G-Regel (Geimpft oder Genesen).

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Engelfiguren auf Grabstätten

Meine Schwester bat mich vor einigen Jahren, sie auf den hiesigen Friedhof zu begleiten, sie wollte mir einige der Engelfiguren zeigen, die ihr besonders gut gefielen. Sie ging öfter dorthin, weil sie die Ruhe, die schönen Pflanzen und die schattigen Bäume liebte. Eine der Engelfiguren gefiel meiner Schwester besonders gut, vor allem wegen des eingravierten Textes, der ihr sehr zusagte.

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Pekinger Hutongs

Es gibt sie immer noch, die kleinen alten Stadtviertel in Peking, in denen die Bewohner wie eh und je unter einfachsten Bedingungen leben und in denen die Zeit offensichtlich stehen geblieben ist. Wir haben einen der Hutongs durch einen Zufall entdeckt, als wir eine Abkürzung vom Lamatempel zum Konfuziustempel suchten und uns am Anfang einer Gasse eine freundliche Bewohnerin durch Gesten einlud zu kommen, weil sie uns ihre schönen Blumen vor dem Haus zeigen wollte.

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Volkstrauertag – Gedenken an alle Opfer von Gewalt

Der Volkstrauertag wurde in Deutschland ursprünglich eingeführt, um der Toten des Ersten Weltkriegs zu gedenken. Mittlerweile hat man den ursprünglichen Gedanken aber erweitert: So soll an diesem Tag nicht nur an die unzähligen Kriegstoten, sondern auch an alle Opfer von Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft erinnert werden.

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Herbstwald November 2021

Der Sommer war in diesem Jahr kühler und vor allem regnerischer als in den Jahren davor, deshalb sind auch die Büsche und Bäume wesentlich länger belaubt. Der Herbst zeigt sich dagegen an vielen Tagen von seiner schönsten Seite. Wenn die Sonne scheint, leuchten die warmen Herbstfarben in allen Schattierungen, das ergibt einen besonders reizvollen Kontrast zu dem Grün der Blätter.

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Fotoprojekt „Nahrung November 2021“

Für das Fotoprojekt November 2021 „Nahrung..“ von Rolands Fotoprojekt (https://royusch-unterwegs.com/2021/11/01/fotoprojekt-2021-november-nahrung-alles-was-menschen-essen-und-trinken-um-zu-leben/) habe ich ein altes Foto aus den 1960er Jahren ausgesucht . Es zeigt einen typisch argentischen Asado, der in Form eines Betriebsfestes der Bayer-Vertretung etwas außerhalb von Buenos Aires veranstaltet wurde. Ich war damals für ein Jahr in Südamerika und hatte gerade als Praktikantin bei der Firma in Buenos Aires angefangen, als ich den Betriebsausflug mitmachen durfte und diese für mich bis dahin unvorstellbaren Mengen an Fleisch auf den Grillrosten sah.

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Ägypten – Land der Pharaonen

Es begann mit einer Postkarte, die meine Mutter als Kind von ihrem Patenonkel aus Ägypten bekam. Auf der Postkarte war die rätselhafte Sphinx bei den Pyramiden von Gizeh zu sehen. Ihr Onkel hatte Anfang des 20. Jahrhunderts in Ägypten bei Ausgrabungen mitgearbeitet und schrieb ganz begeistert von seiner Arbeit und den enormen Schätzen, die es dort zu sehen gab. Meine Mutter hütete die Postkarte wie einen wertvollen Schatz und nahm sich fest vor, eines Tages selbst nach Ägypten zu fahren, um die Große Sphinx und die Pyramiden zu sehen. In allen schwierigen Situationen des Krieges, der Flucht, Vertreibung und der Nachkriegszeit hatte sie die Postkarte aufbewahrt. Und sie hat sich tatsächlich ihren jahrzehntelangen Traum erfüllt: sie ist nach Ägypten gefahren, allein, da war sie 74 Jahre alt !

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Noche de muertos – Totenfest in Michoacán, Mexiko

Für mehrere indigene Völker in Mexiko, wie z.B. die Purépecha im Seengebiet von Pátzcuaro, ist die Totennacht etwas ganz Besonderes. Sie sind ihrem Glauben zufolge davon überzeugt, dass in dieser Nacht die Seelen der verstorbenen Angehörigen aus dem Jenseits zurückkehren. Deshalb versammeln sich die Familien, vom Kleinkind bis zu den ganz alten Menschen, an den Gräbern und verbringen dort die ganze Nacht gemeinsam. Überall werden Kerzen aufgestellt, und auf die Gräber werden Blumen, die Lieblingsspeisen und -getränke sowie die Habseligkeiten, die ihre Verstorbenen am liebsten mochten, gelegt. Auf den Gräbern der Kinder sind es die Spielsachen und Süßigkeiten, die die verstorbenen Kinder gerne hatten. Die Angehörigen sind davon überzeugt, dass die Verstorbenen die Nahrung und das Wasser für ihre Rückkehr ins Jenseits brauchen werden. Jedes Jahr erscheinen Ende Oktober in den bewaldeten Bergen im Osten von Michoacán zahllose Monarchfalter, die in den Wäldern überwintern. Die Nativos glauben, dass die Schmetterlinge die Seelen der Toten sind, die sie besuchen.

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