Indonesien – Alltagsszenen

Für viele Menschen in der westlichen Welt ist Indonesien lediglich eine exotische Inselkette im Südosten von Asien, die aus Tausenden von Vulkaninseln besteht. Obwohl Indonesien zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt gehört, stand das Land lange im Schatten der Weltgeschichte. Die Bevölkerung setzt sich aus hunderten von ethnischen Gruppen zusammen, die viele verschiedene Sprachen sprechen. Indonesien ist ein multikulturelles Inselreich und zugleich eine der größten Nationen der Welt mit mehr als 17.000 Inseln. Fast 90 Prozent der Indonesier gehören dem Islam an, somit weist das Land weltweit die meisten Muslime auf.

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Fotoprojekt 2021 (Oktober) „Nahrung“

Roland von Royusch-unterwegs hat eingeladen, zu dem Thema „Nahrung“ ein Foto zu posten. Ich habe dafür das Bild der beiden jungen Vietnamesinnen gewählt, die in den Hallen des Ben Thanh Marktes in Hoh Chi Minh-City auf winzigen Plastikhockern saßen, ihr Essen genossen und sich dabei unterhielten. Das erste Mal habe ich diese Art des Essens in Myanmar erlebt, als ich in den 1990er Jahren allein dort war und öfter eingeladen wurde, mich dazuzusetzen und mitzuessen. Später haben wir sie dann auch in anderen asiatischen Ländern kennen- und lieben gelernt, nachdem wir die anfänglichen Bedenken wegen eventueller gesundheitlicher Probleme überwunden hatten.

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Dubai und Iran von oben

Dubai, eine Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ist für Luxusläden, für ultramodene Architektur und ein pulsierendes Nachtleben bekannt. Wie Pilze schießen futuristische Wolkenkratzer in Stahl und Glas aus dem Boden und bilden eine atemberaubende Silhouette. Es wird immer mehr und weiter nach oben gebaut, bis jetzt dominiert noch der Burj Khalifa, ein 828 m hoher Wolkenkratzer, die Skyline von Dubai, egal ob man ihn vom Wasser, von Land oder von oben aus dem Flugzeug sieht.

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Royusch „Wöchentliche Fotochallenge“ #31 – „gut“

In dieser Woche hat Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum gebeten, ein Foto zum Thema „gut“ zu posten.

Ich habe das Foto von der Mutter mit dem Baby aus Chengdu in China ausgewählt, weil man beiden Personen, sowohl der Mutter und als auch ihrem kleinen Kind ansieht, dass es ihnen offensichtlich gut geht, weil sie so nahe beieinander sind. Dem Baby merkt man an, dass es sich in den Armen der Mutter geborgen und beschützt fühlt, und die Mutter ist glücklich, dass sie ihr Baby im Arm halten kann. Beide fühlen sich ausgesprochen wohl.

Ned Hamson hat dies auf seiner Seite rebloggt: Ned Hamson’s Second Line View of the News

China – „Lost in Translation“

In keinem fremden Land war es für uns so leicht, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen wie in China. Wenn wir irgendwo stehen blieben und etwas suchten, fand sich sofort jemand, der uns helfen wollte. Aber da die Verständigung nicht so gut klappte, wie wir es gehofft hatten, war es trotzdem nicht immer einfach, das gewünschte Ziel zu erreichen, oft waren wir regelrecht „lost in translation“. Dafür hatten wir viele schöne Begegnungen mit netten Chinesen, die wir sonst nicht gehabt hätten.

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Royusch Wöchentliche Fotochallenge #29 – „Freude“

In dieser Woche hat Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum gebeten, ein Foto zum Thema Freude zu posten. Es ist ein sehr schönes Thema, mir ist allerdings die Auswahl eines einzigen Bildes zu diesem Thema sehr schwer gefallen, da ich unterwegs viele schöne Momente erlebt habe, die mir Anlass zur Freude gegeben hatten. Ich habe mich schließlich für das Foto mit den fröhlichen Kindern aus einem kleinen Dorf im Südosten von Laos entschieden, weil sich die Kinder einfach unbändig darüber freuten, dass sich jemand Fremdes in ihr entlegenes Dorf „verirrt“ hatte. Das Foto erinnert mich an meine eigene, zwar ärmliche, aber insgesamt recht glückliche Kindheit in einem kleinen Dorf in Oberbayern.

Cape Breton – Nova Scotia

Cape Breton Island im Nordosten von Kanada gehört zu den schönsten Inseln der Welt, davon sind nicht nur die Bewohner der Insel überzeugt. Aus diesem Grund nennen sie „ihre“ Insel, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist, „Nova Scotias Masterpiece“. Die sanften Hügel und die schroffen Felsen erinnern an die schottischen Highlands, „Nova Scotia“ ist ja auch die englische Version von Neu-Schottland. Das raue Klima, das Hochland von Cape Breton und der stürmische Atlantik – man kommt sich fast wie in Schottland vor.

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Royusch Wöchentliche Fotochallenge #28 – „Warten“

In dieser Woche bittet Roland in seinem Blog „Royusch-Unterwegs“ darum, ein Foto zum Thema „Warten“ zu posten. Dieses Mal möchte ich mich zum ersten Mal mit einem alten Foto aus den 1960er Jahren daran beteiligen, das ich auf dem winzigen Flughafen in Cuzco in den peruanischen Anden aufgenommen habe. Es zeigt Einheimische am Zaun, die teilweise noch nie ein Flugzeug gesehen haben und die nun warten um zu sehen, ob der seltsame Vogel tatsächlich fliegen kann (im Hintergrund ist auf einem Berg das Emblem von Peru eingraviert).

Brasilien – Alltagsszenen

„Deus é brasileiro“, das weiß bereits jedes brasilianische Schulkind. „Gott ist Brasilianer und er hat Rio an einem Sonntag erschaffen“, sagen voller Stolz die Cariocas, die Einwohner von Rio de Janeiro, und davon sind sie schon seit eh und je überzeugt. Das große Land an der Ostküste von Südamerika ist zwar landschaftlich mit Schönheit gesegnet, jedoch gibt es nicht überall einen Garten Eden. Hunger und Übersättigung, Armut und Reichtum liegen dicht beieinander. Die extrem musikalischen, geselligen und fussballvernarrten Bewohner Brasiliens versuchen jedoch stets, sich zu arrangieren und das beste aus der jeweiligen Situation zu machen.

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Angkor Thom – rätselhafte Gesichtertürme

Die sagenumwobene Tempelstadt Angkor Wat in Kambodscha ist das größte sakrale Bauwerk der Welt. Es ist eine große Pyramide mit drei Ebenen und fünf Türmen, die sich bis zu 65 m über dem Grund erheben. Es stellt einen Tempelberg dar, der dem hinduistischen Gott Vishnu gewidmet war. Angkor wurde in einer Zeit errichtet, als die Khmer die Region politisch und militärisch dominierten. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert war sie das Zentrum der Khmer-Kultur. In dieser Zeit wurden zahlreiche Kunstwerke geschaffen, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet waren. Seit 1992 ist Angkor ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Viele halten allerdings die rätselhaften Gesichtertürme in der ummauerten Stadt Angkor Thom für ein noch interessanteres Bauwerk als Angkor Wat.

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