Sonniger Spätnovembertag

Wegen eines Termins musste ich gestern nach Köln und wollte wie immer mit dem Zug fahren. Da mir der Zug jedoch vor der Nase weggefahren war und strahlender Sonnenschein herrschte, ging ich bis zur Abfahrt des nächsten Zuges in der Nähe des Bahnhofs spazieren. Ich freute mich über die schönen Farben der Blätter von Bäumen und Sträuchern, die durch die Sonne vor allem in verschiedenen Gelbtönen regelrecht leuchteten.

Viele Blätter waren zwar bereits abgefallen, aber es waren doch erstaunlich viele, die noch an den Bäumen hingen.

Das Verbotsschild, das an dieser Stelle sowieso wenig Sinn macht, war durch die schönen Blätter kaum noch zu erkennen.

Auch die Blätter, die bereits abgefallen waren und auf dem Boden lagen, wirkten dort sehr attraktiv. Das Warten auf den nächsten Zug hatte sich gelohnt, der Tag Ende November hatte sich noch einmal von seiner schönsten Seite gezeigt.

Der nächste Zug kam zwar pünktlich, blieb aber in Hürth-Kalscheuren wegen eines schnelleren Fernzuges stehen, den man zuerst vorbeifahren lassen musste. Das war nichts Neues, das passierte immer wieder, und wir Passagiere warteten geduldig, bis es weiterging. Dann kam die Durchsage, dass es noch 15 weitere Minuten bis zur Weiterfahrt dauern würde, da eine Signalstörung vorlag. Nach 25 Minuten konnten wir endlich weiterfahren, Meinen Termin konnte glücklicherweise trotz der Verspätung noch wahrnehmen.

Ich wollte gerne den kleinen Weihnachtsmarkt am Eigelsteintor besuchen, da er aber erst nachmittags öffnet, habe ich mir den kleinen Markt mit den interessanten Buden wenigstens bei Tageslicht angesehen. Er ist leider nur bis Sonntag dort, und vorher komme ich nicht mehr nach Köln.

Der hübsche kleine Weihnachtsmarkt am Eigelsteintor, der nur an wenigen Tagen geöffnet ist

Vor dem Kölner Dom gibt es wieder mehrere Aktionen, die auf Missstände aufmerksam machen möchten, wie zum Beispiel die noch immer ausbleibende Hilfe für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021. Man hatte eine Spendenbox aufgestellt, und nicht nur ich spendete reichlich. Aber es ist noch immer nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“, Geldmittel stehen zwar genügend zur Verfügung, aber sie kommen nicht bei den Betroffenen im Ahrtal an.

Spendensammlung für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021

Auch einige junge Leute waren wieder dabei, Bilder von Landesflagen verschiedener Länder auf das Pflaster zu malen, einmal um auf die schwierige Situation für die Menschen in vielen Ländern hinzuweisen, aber auch um Geld für die Unterstützung der Betroffenen zu sammeln.

Wie immer, wenn ich in Köln bin und es sich zeitlich einrichten lässt, besuche ich den Kölner Dom. Dieses grandiose Meisterwerk fasziniert mich immer wieder. Ich bin zwar nicht katholisch, aber der Dom ist für alle da, egal welcher Religion man angehört oder ob man überhaupt konfessionel gebunden ist. Der Kölner Dom ist für Menschen jeder Art und Hautfarbe ein Zufluchtsort, an dem sie immer willkommen sind.

Nicht umsonst ist der Kölner Dom UNESCO-Weltkulturerbe

Einen ausführlichen Bericht über den Kölner Dom findet man unter:

https://seniorenumdiewelt.wordpress.com/2021/05/24/kolner-dom-unesco-weltkulturerbe-am-rhein/

17 Kommentare zu „Sonniger Spätnovembertag

      1. Siehst du Rolf, das ist genau der schlechte Einfluss von dir unter dem auch ich über sehr lange Zeit stand ohne es zu merken und wir wunderten uns damals beide, dass sich so gut wie niemand für unsere entsprechenden Beiträge interessierte, geschweige denn etwas mit uns zu tun haben wollte. Bis mich eine wirklich gute Freundin darauf aufmerksam machte und weiteres dazu erspare ich mir sowie allen anderen…. Aber es muss und soll ein jeder seine ganz eigenen Erfahrungen machen und ich wünsche dir sowie deiner Frau trotz allem ein schönes, friedvolles Weihnachtsfest. 🎄

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  1. Bahnfahren in Deutschland – immer wieder ein Abenteuer. Danke, Marie, für den kleinen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt und nach Köln. Es ist schon lange Zeit her, als ich dort war, aber immer wieder schön. Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Gisela

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  2. Genau so mache ich es auch, liebe Marie. Wenn ich in Köln bin, gehen meine Schritte wie von selbst in den Dom, um dort mal länger, mal kürzer zu verweilen. Dieses unvergleiche Bauwerk ist so faszinierend, so wunderschön, so friedvoll und so beeindruckend, dass man in seiner feierlichen Stille immer wieder zur Ruhe kommen kann.
    Liebe Marie, ich wünsche dir eine wunderschöne und entspannte Adventszeit und sende ganz liebe Grüße hinüber zur anderen Rheinseite….🌟🌟
    Rosie

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